Die vielleicht grösste strukturelle Heraus­forderung für Deutschlands Wachstum ist die Demo­grafie. Die geburten­starken Jahrgänge der Baby­boomer erreichen das Rentenalter, und der daraus resultierende Aderlass an Arbeits­kräften wird in den kommenden Jahren immer spürbarer. In den nächsten zehn Jahren werden die letzten 13 von insgesamt 20 Millionen Baby­boomern das Renteneintritts­alter erreicht haben und mehrheitlich aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Nach Berück­sichtigung des Nachrückens jüngerer Generationen wird die Bevölkerung im erwerbs­fähigen Alter um etwa 3 Millionen Personen oder 5 Prozent schrumpfen. Schon heute fehlt es an allen Ecken an Fachkräften, und dieser Mangel wird sich künftig nochmals verschärfen. Die Wirtschaftsweisen schätzen, dass das Potenzial­wachstum Deutschlands dadurch auf nur noch etwa 0,5 Prozent halbiert wird.

Aus diesem Grund führt die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich jeweils im Frühling und im Herbst eine Umfrage bei inländischen Unternehmen durch. Im Rahmen dieser Umfrage wurden 5’383 Firmen angeschrieben und 2’242 haben geantwortet, was einer Rücklaufquote von 42% entspricht. Die Prognosen gehen davon aus, dass sich die finanzielle Situation in den Städten und städtischen Gemeinden aufgrund der demografischen Veränderung ohne politisches Eingreifen negativ entwickeln könnte. Obwohl die Regierung gigantische Summen mobilisierte, spiegeln die Stimmungs­indikatoren in der Wirtschaft bislang nur verhaltenen Optimismus wider. Ein Grund dafür sind politische Querelen innerhalb der Koalition, die bei zentralen Wirtschafts­fragen unterschiedliche Positionen vertritt. Statt die EUR 500 Mrd vollständig einzusetzen, hat die Regierung viele Projekte, die ohnehin im Kern­haushalt geplant waren, in das Sonder­vermögen ausgelagert.

Investitionen am Produktionsstandort Schweiz – wichtiges Signal in einem schwierigen Umfeld

Unsichere regulatorische Rahmenbedingungen, langwierige Zulassungsprozesse und eine zunehmend investitionsfeindliche politische Ausrichtung haben dazu geführt, dass Milliardeninvestitionen ins Ausland verlagert wurden. Der schleichende Verlust an Wettbewerbsfähigkeit gefährdet langfristig Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Innovationskraft – zusätzlich verschärft durch den aktuellen US-Handelskonflikt. Die Rural Livelihoods Investment Facility ist ein Impact-Investment-Instrument, das Fremdkapital für kleine und mittlere Unternehmen bereitstellt.

Die Zahl 49 Prozent Beschäftigung Industrie

Als Vergleich könnte man die Finanzierung der Eisenbahn-Grossprojekte Bahn 2000 und NEAT heranziehen. Sie wurden ebenfalls über einen Fonds finanziert – den im Jahr 1998 geschaffenen FinÖV-Fonds. Heute dient er allerdings nicht nur zur Finanzierung von Neuinvestitionen, sondern auch des Betriebs und des Substanzunterhalts.

  • Das Unternehmen erklärte sich auch bereit, im Rahmen der staatlichen Krankenkasse Medicaid amerikanischen Geringverdienern Medikamente zu vergleichbaren Preisen wie in anderen wohlhabenden Ländern zugänglich zu machen.
  • Das Unternehmen gab bekannt, 700 Millionen Dollar für den Bau eines neuen Produktionswerks in Holly Springs im Gliedstaat North Carolina auszugeben.
  • Mit einer Investition von über 200 Millionen Franken – der grössten in der Geschichte des Standorts – bekennt sich Takeda klar zur Schweiz als Zentrum biopharmazeutischer Spitzenforschung und -produktion.
  • Die Rural Livelihoods Investment Facility ist ein Impact-Investment-Vehikel, das Fremdkapital für kleine und mittlere Unternehmen bereitstellt.
  • Die Gründe liegen in kräftigen Lohn­erhöhungen (u.a. durch Mindestlohn­erhöhung und knappen Arbeitsmarkt) bei gleichzeitig schwachem Produktivitäts­wachstum.

Wichtig ist dabei der Selbstfinanzierungsgrad, der anzeigt, in welchem Ausmass Neuinvestitionen durch selbst erwirtschaftete Mittel finanziert werden können. Liegt die Kennzahl über 100 Prozent, https://kryoneth-astra.ch/de-ch können trotz Investitionen Schulden abgebaut werden, während Werte unter 100 Prozent auf eine Neuverschuldung hinweisen. Bei der Hälfte der Städte lag der Selbstfinanzierungsgrad 2024 unter 100 Prozent und bei 40% der Städte unter 70 Prozent, was zu einer grossen Neuverschuldung führen könnte. 2023 wies lediglich jede dritte Stadt einen Selbstfinanzierungsgrad von unter 70 Prozent auf.

investitionen

Die Zahl 118 Fr.

Um diesem Trend entgegenzuwirken und das gesamt­wirtschaftliche Arbeits­volumen zumindest zu stabilisieren, stehen der Politik im Kern zwei Hebel zur Verfügung. Deutschland hat bereits seit jeher hohe Lohnstück­kosten, doch in den letzten Jahren sind diese geradezu explodiert. In den letzten fünf Jahren sind die Lohnstück­kosten um etwa einen Viertel gestiegen.

Unter dem Druck, die marode öffentliche Infrastruktur zu erneuern, hat der Bundestag ein massives, schulden­finanziertes Investitions­paket geschnürt. Ein «Sonder­vermögen für Infrastruktur und Klima­neutralität» von EUR 500 Mrd oder 12 Prozent des BIP soll die jahrelange Investitions­zurückhaltung der öffentlichen Hand beenden. Gleichzeitig wurde die starre Schulden­bremse gelockert, insbesondere um dringend nötige Verteidigungs­ausgaben zu ermöglichen. Dieser doppelte Stimulus wird das Wachstum in den kommenden zwei bis drei Jahren deutlich anschieben. Der Konzern lässt sich den Bau zweier neuer Produktionsstätten in Morrisville und Durham sowie die Erweiterung eines bestehenden Werks (ebenfalls in Durham) fast 800 Millionen Dollar kosten.

Lernen Sie von Expertinnen und Experten praxisnahe Strategien für langfristige finanzielle Sicherheit und generationenspezifische Bedürfnisse. Im Bundesrat scheint diese Dringlichkeit noch nicht vollumfänglich angekommen zu sein. Zwar wurden Ende November Massnahmen zur regulatorischen Entlastung der Unternehmen präsentiert, doch ausgerechnet die Pharmabranche als grösster Exportsektor und zentraler Wertschöpfungsmotor blieb weitgehend unberücksichtigt.

Mit fortschreitender Planung habe Genentech Möglichkeiten gesehen, die Kapazität erheblich zu steigern. International tätige Investoren sind für ihre langfristigen Investitionen in anderen Staaten auf stabile und vorhersehbare Rahmenbedingungen angewiesen. Die staatsvertragliche Verpflichtung zur Nichtdiskriminierung bei der Niederlassung (Übernahmen von Unternehmen, Gründung von Unternehmen) gibt Investoren solche zusätzliche Rechtssicherheit. Der Avenir-Suisse-Freiheitsindex misst jährlich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Freiheiten in den Schweizer Kantonen. Der Bund investiert konstant rund 1% des BIP und trägt damit etwa ein Drittel zu den gesamten öffentlichen Investitionen bei.

Die Unternehmensführung ist allerdings optimistisch, bei der Lancierung der nächsten Generation solcher Therapien eine führende Rolle zu übernehmen. Die Erwartungen der Branche an das weltweite Geschäft mit Spritzen oder künftig auch Tabletten zur Gewichtsabnahme sind derweil nach wie vor riesig. Es kursieren Schätzungen, nach denen der Markt in wenigen Jahren ein Volumen von über 100 Milliarden Dollar erreichen könnte. Die Medienstelle des Konzerns erklärte auf Anfrage, dass man die Anlage in Holly Springs von Anfang an so konzipiert habe, dass zusätzliche Produktionskapazitäten aufgebaut werden könnten.

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